Skandalöses Ende erfolgreicher Integrationsarbeit
24. November 2011
0 Kommentare
„Das ist skandalös und nicht mehr zu verstehen!“ reagiert der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Jörg Wieland, auf das überraschende „Aus“ des erfolgreichen Integrationsprojekts mit Spätaussiedlern im Grenzdurchgangslager Friedland zum Ende des Jahres.
„In ganz Deutschland wird mehr Integration gefordert und nun beendet ein übereifriger Minister Schünemann ein Erfolgsmodell,“ so Wieland. Diese Entscheidung kam völlig überraschend, denn letztes Jahr hatte Minister Schünemann noch die Fortführung zugesagt.
Zum Hintergrund: Die Integrationskurse (Sprachkurse und Orientierungsberatung) für Spätaussiedler und Migranten in Friedland, dessen fünfjähriges Jubiläum gerade gefeiert werden kann, sollen zum Ende des Jahres eingestellt werden. Dies verkündete das Landesinnenministerium den Trägern Anfang November, obwohl Minister Schünemann mit der Arbeit zufrieden war. Deshalb fordert die SPD-Kreistagsfraktion, dass der Minister diese Entscheidung zurücknimmt, um eine kontinuierliche Arbeit im Sinne der Integrationsbemühungen aller Beteiligten zu gewährleisten.
Der Minister müsse jetzt Farbe bekennen, wie er sich die erfolgreiche Integration der Spätaussiedler vorstelle, ohne Sprachkurs und Orientierungsberatung. „Schünemann muss das Projekt weiterführen oder eine sinnvolle Alternative anbieten! Gute Integration kostet eben Geld, aber das ist sinnvoll investiert!“ so Wieland abschließend.
Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.
Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.
Kommentar schreiben
(Trackback)